Chrome Adblocker

Seit Februar 2018 blockt Chrome Werbung in den USA und Europa, die sich nicht an die Better Ads Standards hält. In anderen Ländern wird der Filter im Juli scharf geschaltet.

Auf dem Desktop sind das folgende Anzeigen:

  • Popups
  • Videos mit Ton, die von selbst starten
  • Anzeigen, die sich erst nach Countdown schließen lassen
  • große Anzeigen, die fest eingeblendet werden und sich nicht durch Scrollen ausblenden lassen

Auf dem Handy sind das die gleichen Anzeigen und zusätzlich

  • Seiten, die zu mehr als 30 % aus Anzeigen bestehen,
  • blinkende, animierte Werbung
  • Anzeigen, die über dem Seiteninhalt eingeblendet werden und die ganze Fläche einnehmen.

Es werden sowohl Google Ads, als auch Anzeigen anderer Anbieter gefiltert.

Plugins, die Werbung nicht nur nach diesen Regeln blockieren, sondern möglichst vollständig ausblenden, werden in Zukunft mit Chrome nicht mehr funktionieren. Google ändert die dafür notwendige API:

„Google engineers have proposed changes to the open-source Chromium browser that will break content-blocking extensions, including various ad blockers,“ reports The Register. „The drafted changes will also limit the capabilities available to extension developers, ostensibly for the sake of speed and safety. Chromium forms the central core of Google Chrome, and, soon, Microsoft Edge. The report notes that Adblock Plus „should still be available“ since „Google and other internet advertising networks apparently pay Adblock Plus to whitelist their online adverts.“

slashdot

Bleibt als Alternative noch pi-hole oder Firefox.

Vor 19 Jahren waren Popups übrigens noch nicht ganz so verpönt. Ein großer Webhoster hat Pakete zum 1/2 Preis angeboten, wenn man dafür an einem Bannertausch teilgenommen hat: