Quark Xpress 11 kostenlos

Bei heise gibt’s Quark XPress mal wieder kostenlos. Diesmal Version 2015 (entspricht 11) – aktuell ist Version 14. Wahrscheinlich weil inzwischen alle Indesign verwenden – außer dem Heise Verlag selbst. Der verwendet Quark XPress für Mac & i und alle anderen Zeitschriften.

Eine Alternative ist natürlich auch Scribus, der jedoch einige Funktionen fehlen.

Zuletzt gab es Quark 2007 im PC Magazin in Version 5.01 für 9 Euro mit 50 Seiten Anleitung. Im aktuellen Heft sind es 14 Seiten. Neben QuarkXPress geht es um die Programme Photoshop, Affinity, Lightroom, Apple Fotos, GarageBand, Audacity, Premiere, Final Cut Pro, SketchUp, Sweet Home 3D und WordPress. In dem WordPress Artikel geht es vor allem um Foto Blogs.

2011 wurde in Version 9 der ePub Export eingeführt, dafür dann 2013 in Version 10 HTML 5 und Flash gestrichen:

Der Umbau fordert offenbar noch weitere Opfer. Gestrichen hat Quark die in Xpress 5 eingeführten Web-Layouts, mit denen man HTML4-Webseiten bauen konnte. Ebenso weggefallen ist die Möglichkeit, mit dem Interactive Designer Flash-Inhalte zu kreieren.

Mehr zur Versionsgeschichte ist bei Wikipedia zu finden.

Die aktuelle Version 2018 kostet im Quark Shop 829 Euro.

Das gedruckte Heft ist inzwischen vergriffen. Die eBook-Version kann noch bestellt werden. Der Download gestaltet sich mit mehreren Bestellformularen und Mails, sowohl von Heise als auch von Quark, recht kompliziert.

Windows 2000 Telnet aktivieren

 

Windows 2000 braucht man ja doch ab und zu noch für irgendwelche Spezialprogramme. Wie sieht es jetzt aus, wenn man damit möglichst wenig zu tun haben möchte und nur mit einem normalen Telnet Client darauf zugreifen?

Zunächst mal muss man unter Dienste Telnet aktivieren. Soweit ist das einfach und zu erwarten.

Ein Linux Telnet Client fliegt aber dennoch raus. Windows 2000 erwartet nämlich kein Klartext-Passwort, sondern einen NTLM-Hash.

Wie aktiviert man Klartext-Passwörter?

Einfach das Progrämmchen tlntadmn aufrufen und in der deutschen Version 3 7 J 1 J 0 0 eingeben. Alternativ kann man auch den folgenden Key auf 1 setzen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\TelnetServer\1.0\NTLM

Danach nur noch den Telnet Server neu starten.

Dann begrüsst einen:

*=============================================================== 
Willkommen bei Microsoft Telnetserver. 
*=============================================================== 
C:\>

Zur Workstation Version ist natürlich nur eine gleichzeitige Verbindung möglich! (Hallo Linux!)

Windows 7 Administrator Passwort zurücksetzen

Ein Windows 7 Administrator Passwort lässt sich einfach zurücksetzen. Dazu startet man den Offline NT Password and Registry Editor.

  1. l listet NTFS-Partitionen auf.
  2. mit 2 die C: Partition auswählen
  3. Pfad zur Registry mit ENTER bestätigen
  4. 1 Password reset (sam system security)
  5. 1 edit user data and password
  6. Benutzernamen eingeben
  7. 1 clear password
  8. ! quit
  9. y save
  10. n no new run
  11. reboot

 

VPN Passwort auslesen

VPN Passwörter sind auf Windows 7 Notebooks nicht besonders geschützt. Speichert man ein IKEV2 Passwort, verschlüsselt die Festplatte nicht und verliert das Notebook, kann der Finder das Windows Passwort eines lokalen Administrators mit Offline NT Password and Registry Editor zurücksetzen und sich unter dem entsprechenden Benutzer einloggen.

dialupass zeigt dann alle auf dem Rechner gespeicherten VPN Benutzernamen und Passwörter im Klartext an. Sogar die von Domänen-Benutzern!

Besser ist es die Festplatte vollständig zu verschlüsseln.

Hosted Exchange Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

In diesem Post möchte ich als Vergleich mal eine hosted Lösung vorstellen, Hosted Exchange von Domain Factory.

Die wichtigsten Fakten:

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TaskCoach

Meine Todo-Listen habe ich bisher in einfachen Textdateien geschrieben. So konnte ich sie über einen Cloud Dienst ganz einfach auf Handy, Notebook und Tablet synchronisieren. Jede Aufgabe war eine Zeile, sortiert nach Priorität, ganz am Ende die bereits erledigen Aufgaben.

Eigentlich hat das ganz gut funktioniert, nur wenn man Aufgaben über einen längeren Zeitraum planen möchte und auch mal welche zurückstellen muss, wird es doch recht unübersichtlich.

Eine große Hilfe ist auch, dass Task Coach die Aufgaben in mehreren Kategorien einsortieren kann und zusätzlich auch Termine, Prioritäten und Unteraufgaben kennt.

Deshalb verwende ich für längere Todo-Listen inzwischen bevorzugt TaskCoach. Das Python Programm gibt es für Windows und Linux.

Einen Nachteil hat es allerdings: man kann Aufgaben nicht direkt über das Web synchronisieren und mobil auf Android nutzen. Greift man mit mehreren Geräten auf die Task-Dateien zu, kann es zu Konflikten kommen.

Wenn man so will, ist das allerdings auch ein Vorteil: meine Todo-Liste liegt jetzt nicht mehr bei einem Cloud-Dienst, sondern nur noch auf meinem eigenen PC. Unterwegs brauche ich sie normalerweise nicht, wenigstens nicht die ganze.

Den Download gibt es unter anderem bei Heise, von dort ist auch der Screenshot.

CommuniGate Pro Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Name: CommuniGate Pro
  • Preis: ca. 1850 € für 75 Benutzer, danach 333 € pro Jahr
  • Dovecot: keine Dovecot Unterstützung. Verwendet eigenen Mailserver. Unterstützt Maildir und MBox.
  • mobile Clients: CalDAV, CardDAV, ActiveSync mit Einschränkungen
  • frei / belegt für Ressourcen: ja
  • Teilnehmer einladen: ja
  • Ordner abonnieren: ja, auch im Webinterface
  • Zugriffsrechte für Mailordner (IMAP): ja
  • Public Folders: public-Postfach mit Shared Folders
  • Autoresponder: ja
  • Mail-Filter: ja
  • Outlook / Thunderbird Unterstützung: CalDAV, MAPI-Schnittstelle mit Einschränkungen
  • Import-Schnittstellen: ICS
  • Systemvoraussetzungen: Windows, Linux oder Mac

Fazit: Guter Eindruck, allerdings auch recht teuer. Die öffentlichen Ordner scheinen nicht genauso wie bei Dovecot zu funktionieren.

Windows Surface RT Tastaturen

Es gibt noch einen ganz trivialen Grund, der neben den anderen Schwierigkeiten, die in diesem Blog unter dem entsprechenden Tag zu finden sind, gegen die Surface RT Tablets spricht: die Tastatur.

Selbst zum Schreiben eines kurzen Blog Postings ist sie ungeeignet. Es ist kaum vorstellbar, damit längere Texte in der Schule oder einer Vorlesung zu schreiben. Die Tasten reagieren völlig unterschiedlich und es ist viel zu viel Kraft notwendig alle Buchstaben beim ersten Versuch zuverlässig auf den Bildschirm zu bringen.

Die Rechtchreibkorrektur kann höchstens einen einzigen Buchstaben ohne lästige Rückfrage automatisch korrigieren. Den Cursor zum Korrigieren richtig zu positionieren ist sehr mühselig und deutlich unkomfortsbler als an einem richtigen PC.

Kann von Surface RT Tablets nur abraten.

MP3 Playlist unter Windows RT mit DLNA

Wie schon vor ein paar Tagen geschrieben, lässt sich ein normaler Samba (SMB) Netzwerkordner, teilweise auch als Windows Dateifreigabe bezeichnet, nicht auf einem Windows RT Surface Tablet abspielen. Der Netzwerkordner kann nicht indiziert werden.

Die einzige Lösung ist einen DLNA Server unter Linux einzurichten. Dieser erscheint dann zwar auch nicht in dem Surface RT Video und Musik Player. Mit der kostenlosen App Multimedia 8 geht es aber problemlos. Es wird nicht einmal Werbung angezeigt. Die Microsoft Apps sind zunächst mal exklusiv dem Microsoft Streaming Dienst und der XBox vorbehalten.

Einziger Nachteil: Minidlna kennt keine Zugriffsrechte, d.h. alle Geräte im eigenen Netzwerk können auf alle Filme und Musik zugreifen. Besucher muss man dann ggf in ein separates (Gäste) VLAN verbannen.

Alternative: In einem inzwischen drei Jahre alten Blog Post wird ein Registry-Key genannt, wie Microsoft auch nicht-zertifizierte Geräte erkennt. In zwei Kommentaren wird behauptet, dass das nicht (mehr) funktioniert. Ich habe es nicht getestet, aber es ist sicher einen Versuch wert.