Nährwertkennzeichnung unübersichtlich

Eine große Kaffee Kette veröffentlicht ihre Nährwertangaben in einer möglichst unübersichtlichen Forum als PDF-Datei im Internet.

Mit 300 % Vergrößerung sind die Zahlen zu lesen. Sie sind allerdings hinter größtenteils leeren Spalten für Zusatzstoffe angeordnet. So ist ohne viel Scrollen kaum zu sehen, dass ein großer Eis-Cappuccino ohne Sahne 60 g Zucker beinhaltet.

Shareware Autoren Vereinigung verschwunden

Die Homepage der deutschen Shareware Autoren Vereinigung (SAVE, Wikipedia) ist im Frühjahr 2018 (Wayback Machine) verschwunden. Die Domain hat inzwischen ein Domain Grabber übernommen.

Update November 2018: es gibt eine Kopie der Seite.

Die SAVE hat bisher ihre Software über einen Presseverteiler an verschiedene Download Archive weitergeleitet, die es zum Großteil inzwischen auch nicht mehr gibt.

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WordPress Statistiken

WP-Stats hatte ich zwar bisher installiert, es zählt aber auch sämtliche Bots als Besucher mit und zeigt deshalb eher zu große Zahlen an.

Piwik ist recht aufwändig, Google Analytics möchte ich eigentlich nicht verwenden.

Eine Alternative ist Jetpack von WordPress.com. Man muss sich auch mit selbst gehostetem Blog dort anmelden, bzw. kann einen für akismet bereits vorhandenen Login nutzen.

Die Statistiken erscheinen wesentlich realistischer. Bots werden erkannt und nicht als Besucher präsentiert!

Edit: noch besser ist allerdings Slimstat.

Plesk is dead

Ein interessanter Kommentar im Plesk Forum

So unless Plesk plans to dockerize customers or start using namespaces and file system virtualization to cage users into their chroot environment’s, you have no future because hosting shared companies have no future. The newbie webite market is taken away by companies like Weebly, no solution with Pesk for that. And the bigger customers need powerful resources and security for which shared hosting is not a solution either.

s-a-ve.com Shareware

SAVE
Deutsche Shareware Autoren Vereinigung

Prangte im Oktober 2017 noch ein Hinweis auf eine fünf Jahre alte Serverumstellung auf der SAVE Homepage

Das Webhosting dieser Domain wurde am 13.06.2012 von unserem Webhosting- Provider auf eine neue Serverarchitektur portiert. Dabei ist es zu verschiedenen Ausfällen gekommen, z.B. funktionierte weder die Startseite noch der FTP-Zugang. Ein FTP-Zugang zum Webspace konnte am 15.06. wiederhergestellt worden, als erstes ist das Startseiten-Skript soweit kompatibel gemacht worden, dass keine Fehlermeldung beim Aufrufen der Startseite mehr auftritt. Die Ausfälle verschiedener Funktionen dauern allerdings an, z.B. ist auch das Forum nicht vollständig funktionsfähig, derzeitig können keine Beiträge gepostet werden. Es müssen offenbar diverse Skripte geändert und an die neue Serverarchitektur angepasst werden.

ist die Seite inzwischen gar nicht mehr zu erreichen. Die Domain ist noch auf den ursprünglichen Betreiber reserviert, aber DNS lässt sich nicht mehr auflösen.

Wahrscheinlich hat sich Shareware nicht mehr gelohnt.

Mehr unter dem Tag SAVE.

Verbreitung Content Management Systeme

Heise behauptet heute,

Immerhin setzen nach dieser Erhebung mehr als die Hälfte der Websites im Internet keinerlei CMS ein (50,2 Prozent).

Vielleicht ist damit auch gemeint, dass das CMS nicht erkannt wurde, weil

  • entsprechende Header entfernt wurden
  • es sich um eine Eigenentwicklung handelt
  • das CMS nicht so weit verbreitet und bekannt ist.

WordPress kommt auf 30 %, Joomla, Drupal und Magento auf weniger als 3 %.

Lieferheld lädt nicht richtig

Auch nachdem ich den Browser Cache zum X-ten mal geleert habe, einen anderen Browser versucht (Firefox statt Chrome) und den privaten Modus verwendet habe, konnte ich nicht bestellen.

Die Bestellung war nur ohne Login möglich.

Wenn man auch nur flüchtig mal in den Quelltext der Seite schaut, ist es schon erstaunlich, wieviel Tracker und Werbung, die mit der eigentlichen Bestellung offensichtlich nichts zu tun haben, da nachgeladen werden.

Ganz nebenbei: Yahoo verwendet noch Perl, wenigstens endet eine URL auf .pl.

Werbefirmen sammeln E-Mail Adressen

Allerdings nicht als Klartext, sondern als Hash. Es geht dabei nicht um Spam, sondern um Besucher ohne Cookie zu identifizieren:

Die Forscher betonen, dass die von ihnen analysierten Tracking-Skripte die extrahierten E-Mail-Adressen nicht im Klartext, sondern als MD5-Hash versenden. Es gehe ihren Entwicklern offenbar nicht darum, Adressen für Spam-Kampagnen einzusammeln oder gar, Login-Daten abzufangen. Vielmehr würden sie die Hashes als eindeutige, nicht-löschbare Tracking-Identifier verwenden. Sie machen den Einsatz von Cookies unnötig und funktionieren auch dann noch, wenn der Besitzer der E-Mail-Adresse im privaten Modus surft oder an einem anderen Rechner sitzt.

Heise