Pound SSL: Too many Redirects after switching to https

Bei Uberspace (6) lässt sich Let’s Encrypt mit nur vier Konfigurationszeilen einrichten! Das geht schnell und problemlos. Bei Uberspace 7 sogar automatisch!

Nicht auf Anhieb funktioniert hat die Weiterleitung von HTTP auf HTTPS. Der (CentOS) Server verwendet Pound statt dem üblichen mod_ssl. Deshalb muss die htaccess für SSL-Weiterleitungen (bei WordPress) so aussehen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteCond %{ENV:HTTPS} !=on
RewriteRule ^(.*)$ https://%{SERVER_NAME}/$1 [R=301,L]

# BEGIN WordPress
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteRule ^index\.php$ - [L]
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
</IfModule>

# END WordPress

Das ist aber auch im Uberspace Wiki beschrieben.

Acht adult websites gehackt

wife lovers
wife lovers

Acht adult websites, deren Startseiten etwas nach 90er Jahren aussehen, wurden gehackt.

  • IP-Adresse
  • Passwörter
  • Namen
  • E-Mailadressen

sind in  dem 100 MB großen Leak enthalten. Die Passwörter wurden mit Descrypt verschlüsselt. Dieses Verfahren gilt als veraltet und lässt sich einfach knacken.

Der Betreiber:

“First, we are a very small company; we do not have a lot of money,” he wrote. “Last year, we made $22,000. I am telling you this so you know we are not in this to make a ton of money. The message board has been operating for 20 years; we try hard to operate in a legal and safe environment. At this moment, I am overwhelmed that this happened. Thank you.”

Arstechnica

Timehop gehackt

Timehop — the social network for those who like to reminisce — has revealed that it fell victim to a security breach on Independence Day. The attacker managed to access an internal database stole the personal data of 21 million users from Timehop’s Cloud Computing Environment.

  • Name
  • Benutzername
  • Telefonnummer
  • Access Tokens

betanews

Domainfactory gehackt

Wie genau er in die Systeme von Domainfactory eingestiegen ist, kann beim jetzigen Stand der Recherche nicht beantwortet werden. Selbst sagt der Angreifer, er habe die Kontrolle über einen einzigen Shared Server übernommen, auf dem die Webseite des Domainfactory-Kunden gehostet wurde, der ihm Geld schuldet. Von da aus habe er sich dann im internen Domainfactory-Netz durchgehangelt.

heise

Heise nennt keine Details. Auf Twitter ist zu lesen:

  • er habe einen Webhosting Server gerootet
  • das wäre für die Daten, die er wollte, aber nicht notwendig gewesen
  • er kenne die DF-Infrastruktur jetzt besser: Ciscos IOS, LDAP, PostgreSQL
  • ASA VPN wäre nicht gepatched worden
  • Kundendatenbank war offen
  • für Backend Server wird eine eigene Software verwendet

Die Bankdaten wurden gleich mehrfach gespeichert:

Anm. bzgl. Bankdaten: BIC liegt im Klartext vor, IBAN nur zum Teil im Klartext, aber zusätzlich noch zwei Mal, einmal als Hash und einmal RSA-Verschlüsselt (also insg. drei Mal). Die Klartext-Version hat in der Mitte “X” stehen, lässt sich also leichter Bruteforcen.

 

Domainfactory veröffentlicht eine nichts sagende wichtige Kundeninformation:

Am 3. Juli 2018 behauptete eine Person im DomainFactory-Forum, Zugang zu DomainFactory-Kundendaten zu haben. Wir haben eine detaillierte Untersuchung eingeleitet und festgestellt, dass Kundendaten von einer externen Partei unbefugt abgerufen wurden. Der Zugriffsweg ist inzwischen gesichert. Wir kontaktieren alle Kunden mit der Empfehlung, ihre DomainFactory-Passwörter zu aktualisieren. Eine Anleitung zur Änderung Ihrer Passwörter finden Sie hier: (…) Wir haben die Datenschutzbehörde benachrichtigt und externe Experten mit der Untersuchung beauftragt.Der Schutz der Daten unserer Kunden steht an oberster Stelle und wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die dieser Vorfall verursacht, sehr. Wir ergreifen geeignete Maßnahmen, um ein Wiederauftreten eines solchen Problems zu verhindern. (status.df.eu/)

Webhoster Cyanweb Solutions gehackt

Digital marketing and web provider Cyanweb Solutions lost nearly all customer data and backups after a “criminal hacking incident” that compromised one of its servers last week.

The three-staff, Perth-based company provides web design, hosting, online marketing and search engine optimisation for around 500 clients. The company did not have offsite backups in place.

crn.com.au

Der Hoster hatte keine Offsite Backups.

Screenscraping nicht gleich per AGB verboten

Screenscraping ist möglich, wenn ein Anbieter die Grenze zum Urheberrechtsschutz nicht erreicht und er es in seinen AGBs verbietet:

Allein der Umstand, dass sich die Beklagte über den von der Klägerin in ihren Geschäftsbedingungen geäußerten Willen hinwegsetzt, keine Vermittlung von Flügen im Wege des sogenannten “Screen-Scraping” zuzulassen, führt nicht zu einer wettbewerbswidrigen Behinderung der Klägerin.

Anders kann es aussehen, wenn ein Kopierschutz überwunden wird:

Ein Unlauterkeitsmoment kann allerdings darin liegen, dass eine technische Schutzvorrichtung überwunden wird, mit der ein Unternehmen verhindert, dass sein Internetangebot durch übliche Suchdienste genutzt werden kann

rechtslupe.de

WordPress Slimstat

Wirklich das beste Statistik Plugin, das ich bisher verwendet habe. Es scheint realistische Zugriffszahlen anzuzeigen und nicht jeden Bot mitzuzählen. Es ist einfacher als Piwik und Datenschutz-technisch weniger bedenklich als Google Analytics.

Nährwertkennzeichnung unübersichtlich

Eine große Kaffee Kette veröffentlicht ihre Nährwertangaben in einer möglichst unübersichtlichen Forum als PDF-Datei im Internet.

Mit 300 % Vergrößerung sind die Zahlen zu lesen. Sie sind allerdings hinter größtenteils leeren Spalten für Zusatzstoffe angeordnet. So ist ohne viel Scrollen kaum zu sehen, dass ein großer Eis-Cappuccino ohne Sahne 60 g Zucker beinhaltet.

Shareware Autoren Vereinigung verschwunden

Die Homepage der deutschen Shareware Autoren Vereinigung (SAVE, Wikipedia) ist im Frühjahr 2018 (Wayback Machine) verschwunden. Die Domain hat inzwischen ein Domain Grabber übernommen.

Update November 2018: es gibt eine Kopie der Seite.

Die SAVE hat bisher ihre Software über einen Presseverteiler an verschiedene Download Archive weitergeleitet, die es zum Großteil inzwischen auch nicht mehr gibt.

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WordPress Statistiken

WP-Stats hatte ich zwar bisher installiert, es zählt aber auch sämtliche Bots als Besucher mit und zeigt deshalb eher zu große Zahlen an.

Piwik ist recht aufwändig, Google Analytics möchte ich eigentlich nicht verwenden.

Eine Alternative ist Jetpack von WordPress.com. Man muss sich auch mit selbst gehostetem Blog dort anmelden, bzw. kann einen für akismet bereits vorhandenen Login nutzen.

Die Statistiken erscheinen wesentlich realistischer. Bots werden erkannt und nicht als Besucher präsentiert!

Edit: noch besser ist allerdings Slimstat.