Kein Netzwerk für KVM Gäste

Wenn KVM-Gäste plötzlich kein Netzwerk mehr haben, obwohl ihr auf dem Host nichts geändert habt und Fehlermeldungen im Gast wie

  • no dhcpoffers received
  • /var/lib/dhcp/dhclient leases empty
  • dhclient leases too old
  • ip shows no address
  • DHCPDISCOVER on ens3
  • No working leases in persistent database – sleeping.
  • Failed to get interface index: No such device

erscheinen, dann kann das daran liegen, dass ihr docker.io in Bionic Beaver installiert habt. Dies aktiviert stillschweigend br_netfilter. Deaktiviert man den Docker-Dienst, bleibt das Netfilter Modul selbstverständlich geladen.

Ein Logeintrag auf dem KVM-Host könnte so aussehen:

Nov 10 17:18:15 cd kernel:  logdrop IN=br0 OUT=br0 PHYSIN=vnet2 PHYSOUT=enp0s31f6 MAC=00:0d:b9:34:29:b8:52:54:00:3e:12:ee:08:00 SRC=192.168.10.136 DST=217.11.52.142 LEN=52 TOS=0x00 PREC=0x00 TTL=128 ID=27193 DF PROTO=TCP SPT=49861 DPT=443 WINDOW=64240 RES=0x00 SYN URGP=0 

217.11.52.142 ist übrigens der Shopblogger.

Links VIII

Shareware Autoren Vereinigung wieder da?

Die Internetseite der dt. Shareware Autoren Vereinigung gibt es wieder, nachdem sie jetzt ein Jahr lang untergetaucht war. Die s-a-ve.com Domain hat ein Domaingrabber. Darunter gibt es weiterhin nur Werbung. Sie soll 5100 USD kosten. Unter s-a-ve.de gibt es die alte SAVE-Homepage aber wieder. Die interaktiven Inhalte (Suche, Programme eintragen, Newsletter Anmeldung usw.) funktionieren allerdings noch nicht. Die automatisch generierten Seiten sind auf dem Stand von 2012. Auffällig ist allerdings, dass inzwischen ein Openresty Webserver verwendet wird. Mehr unter dem Tag SAVE.

Yaml mode

Mit dem yaml-mode, den es auch als Debian Paket gibt, ist das Bearbeiten dieses eigenartigen Formats doch wesentlich einfacher und der Fehler

ERROR: yaml.scanner.ScannerError: while scanning for the next token
found character ‘\t’ that cannot start any token
in “./docker-compose.yml”, line 10, column 1

erscheint nicht mehr.

Quark Xpress 11 kostenlos

Bei heise gibt’s Quark XPress mal wieder kostenlos. Diesmal Version 2015 (entspricht 11) – aktuell ist Version 14. Wahrscheinlich weil inzwischen alle Indesign verwenden – außer dem Heise Verlag selbst. Der verwendet Quark XPress für Mac & i und alle anderen Zeitschriften.

Eine Alternative ist natürlich auch Scribus, der jedoch einige Funktionen fehlen.

Zuletzt gab es Quark 2007 im PC Magazin in Version 5.01 für 9 Euro mit 50 Seiten Anleitung. Im aktuellen Heft sind es 14 Seiten. Neben QuarkXPress geht es um die Programme Photoshop, Affinity, Lightroom, Apple Fotos, GarageBand, Audacity, Premiere, Final Cut Pro, SketchUp, Sweet Home 3D und WordPress. In dem WordPress Artikel geht es vor allem um Foto Blogs.

2011 wurde in Version 9 der ePub Export eingeführt, dafür dann 2013 in Version 10 HTML 5 und Flash gestrichen:

Der Umbau fordert offenbar noch weitere Opfer. Gestrichen hat Quark die in Xpress 5 eingeführten Web-Layouts, mit denen man HTML4-Webseiten bauen konnte. Ebenso weggefallen ist die Möglichkeit, mit dem Interactive Designer Flash-Inhalte zu kreieren.

Mehr zur Versionsgeschichte ist bei Wikipedia zu finden.

Die aktuelle Version 2018 kostet im Quark Shop 829 Euro.

Das gedruckte Heft ist inzwischen vergriffen. Die eBook-Version kann noch bestellt werden. Der Download gestaltet sich mit mehreren Bestellformularen und Mails, sowohl von Heise als auch von Quark, recht kompliziert.

Facebook gehackt?

Facebook beteuerte gegenüber dem Sender, dass man keine Hinweise auf ein neues Sicherheitsleck bei dem Netzwerk habe. Die Daten seien offenbar über schädliche Browser-Erweiterungen ausgelesen worden. Details dazu hat der Betreiber bislang nicht bekannt gegeben. Produktmanager Guy Rosen erklärte gegenüber der BBC, man habe verschiedene Browser-Hersteller kontaktiert, um sicherzustellen, dass die einschlägigen Erweiterungen nicht mehr heruntergeladen werden könnten.

heise

Unix Sticker

Mich wundert es ja noch immer, dass Arch Linux dabei war. Das, vim und Go verwende ich nicht. Aber die anderen Sticker habe ich natürlich aufgeklebt:

Noch mehr Sticker gibt es im Propack bei Stickermule. Das ist allerdings auch deutlich teurer.