Tor Hidden Services absichern

Die Punkte, die in Securing a Web Hidden Service genannt werden, sind für Betreiber von Hidden Services sicher nichts Neues.

  1. Listen to localhost only
  2. Disable directory listing
  3. Disable verbose signature and error reporting
  4. Security Updates
  5. Route only Tor traffic

Allerdings werden auch Beispiele genannt, in denen Hidden Services diese einfachen Fehler zum Verhängnis wurden.

Zum Schluss dann der Tipp:

Keep in mind nothing is bulletproof and 0day can (or must) be part of your threat-model if you’re somewhat serious about anonymity.

BadRabbit

Endlich gibt es einen Virus, der EternalBlue und Mimikatz ausnutzt. Wurde aber auch Zeit. Und wird nicht der letzte bleiben. Vielleicht reicht das jetzt, dass Microsoft die nicht-vorhandene Sicherheit in Windows-Netzen in Griff bekommt.

isc.sans.edu

50 000 Unity Media Anschlüsse in Karlsruhe ausgefallen

Durch ein Glasfaserriss, der im Zuge von Arbeiten auf einer Baustelle in Karlsruhe entstanden ist, gibt es derzeit massive Störungen bei dem Kabelnetz- und Internetbetreiber Unitymedia. Rund 50.000 Wohneinheiten seien hiervon betroffen, teilte das Unternehmen seinen Kunden mit.

Unity Media muss sparen. Wo immer möglich. Bei 50.000 Anschlüssen hätte man ja vielleicht an eine redundante Anbindung denken können.

Badisches Tagblatt

US-Behörden verwenden kein Kaspersky mehr

Einige haben sich wahrscheinlich schon vor ein paar Wochen gewundert, warum US-Behörden plötzlich kein Kaspersky Virenscanner mehr verwenden. Ursprünglich wurde er von der Army, Navy, Air Force, dem Department of Defense, State, Homeland Security, Energy, Veterans Affairs, Justice und Treasury verwendet.

Inzwischen wird im Wall Street Journal berichtet, wie russische Hacker vertrauliche Dokumente stehlen konnten:

Ein NSA-Lieferant hat streng geheime Unterlagen kopiert und auf seinem Rechner daheim gespeichert. Auf diesem Rechner lief auch Kaspersky. So wurde er zum Ziel.

In den Unterlagen geht es um das Eindringen in fremde Netze, aber auch wie die NSA eigene Systeme schützt.

Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass der russische Geheimdienst den weit verbreiteten Virenscanner Kaspersky für seine Zwecke nutzt.

Der Vorfall ereignete sich bereits 2015 (!) wurde aber erst im Frühjahr 2016 entdeckt.

Kaspersky hat mehr als 400 Millionen Nutzer weltweit und macht in Westeuropa und den USA 2016 mehrere hundert Millionen Dollar Umsatz.

Kaspersky wird als „aggressiv“ beschrieben:

Kaspersky is “aggressive” in its methods of hunting for malware, Mr. Darché said, “in that they will make copies of files on a computer, anything that they think is interesting.” He said the product’s user license agreement, which few customers probably read, allows this.

Russian Hackers Stole NSA Data on US Cyber Defense

Hosted Exchange Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

In diesem Post möchte ich als Vergleich mal eine hosted Lösung vorstellen, Hosted Exchange von Domain Factory.

Die wichtigsten Fakten:

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Kritik an der Cloud

Laut Oracle CEO Mark Hurd, wird es 2025 kaum noch lokal installierte Anwendungen geben. Stattdessen soll nahezu die komplette IT in die Cloud ausgelagert werden. 80 Prozent des IT-Budgets würden in die Cloud fließen. Die Cloud sei sicherer und günstiger!

Das kann man natürlich auch anders sehen:

But Richard Stallman, founder of the Free Software Foundation and creator of the computer operating system GNU, said that cloud computing was simply a trap aimed at forcing more people to buy into locked, proprietary systems that would cost them more and more over time. „It’s stupidity. It’s worse than stupidity: it’s a marketing hype campaign,“ he told The Guardian. „Somebody is saying this is inevitable – and whenever you hear somebody saying that, it’s very likely to be a set of businesses campaigning to make it true.“ The 55-year-old New Yorker said that computer users should be keen to keep their information in their own hands, rather than hand it over to a third party.

theguardian

EGroupware Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Name: EGroupware
  • Preis: 3000 € pro Jahr für 60 Benutzer
  • Dovecot: ja
  • mobile Clients: Android App = Smooth Sync; eSync = ActiveSync basierend; beide nur in der kommerziellen Version
  • frei / belegt für Ressourcen: Ressourcen vorhanden
  • Teilnehmer einladen: ja
  • Ordner abonnieren: ja
  • Zugriffsrechte für Mailordner (IMAP): ja
  • Public Folders: ja
  • Autoresponder: ja
  • Mail-Filter: ja
  • Outlook / Thunderbird Unterstützung: ?
  • Import-Schnittstellen: ICS-Dateien
  • Systemvoraussetzungen: PHP + mySQL

Fazit: Ich habe das Programm als recht umfangreich, für manche Anwender schon fast zu schwierig, in Erinnerung. Gut versteckt auf der Homepage steht, dass die SmoothSync und ActiveSync Synchronisation nur in der kommerziellen Version vorhanden sind. Der Preis erscheint angemessen. Für die gleiche Anzahl Hosted Exchange Benutzer zahlt man locker das doppelte. Die Referenzen hören sich ganz gut an.

TaskCoach

Meine Todo-Listen habe ich bisher in einfachen Textdateien geschrieben. So konnte ich sie über einen Cloud Dienst ganz einfach auf Handy, Notebook und Tablet synchronisieren. Jede Aufgabe war eine Zeile, sortiert nach Priorität, ganz am Ende die bereits erledigen Aufgaben.

Eigentlich hat das ganz gut funktioniert, nur wenn man Aufgaben über einen längeren Zeitraum planen möchte und auch mal welche zurückstellen muss, wird es doch recht unübersichtlich.

Eine große Hilfe ist auch, dass Task Coach die Aufgaben in mehreren Kategorien einsortieren kann und zusätzlich auch Termine, Prioritäten und Unteraufgaben kennt.

Deshalb verwende ich für längere Todo-Listen inzwischen bevorzugt TaskCoach. Das Python Programm gibt es für Windows und Linux.

Einen Nachteil hat es allerdings: man kann Aufgaben nicht direkt über das Web synchronisieren und mobil auf Android nutzen. Greift man mit mehreren Geräten auf die Task-Dateien zu, kann es zu Konflikten kommen.

Wenn man so will, ist das allerdings auch ein Vorteil: meine Todo-Liste liegt jetzt nicht mehr bei einem Cloud-Dienst, sondern nur noch auf meinem eigenen PC. Unterwegs brauche ich sie normalerweise nicht, wenigstens nicht die ganze.

Den Download gibt es unter anderem bei Heise, von dort ist auch der Screenshot.

CommuniGate Pro Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Name: CommuniGate Pro
  • Preis: ca. 1850 € für 75 Benutzer, danach 333 € pro Jahr
  • Dovecot: keine Dovecot Unterstützung. Verwendet eigenen Mailserver. Unterstützt Maildir und MBox.
  • mobile Clients: CalDAV, CardDAV, ActiveSync mit Einschränkungen
  • frei / belegt für Ressourcen: ja
  • Teilnehmer einladen: ja
  • Ordner abonnieren: ja, auch im Webinterface
  • Zugriffsrechte für Mailordner (IMAP): ja
  • Public Folders: public-Postfach mit Shared Folders
  • Autoresponder: ja
  • Mail-Filter: ja
  • Outlook / Thunderbird Unterstützung: CalDAV, MAPI-Schnittstelle mit Einschränkungen
  • Import-Schnittstellen: ICS
  • Systemvoraussetzungen: Windows, Linux oder Mac

Fazit: Guter Eindruck, allerdings auch recht teuer. Die öffentlichen Ordner scheinen nicht genauso wie bei Dovecot zu funktionieren.