Windows 2000 Telnet aktivieren

 

Windows 2000 braucht man ja doch ab und zu noch für irgendwelche Spezialprogramme. Wie sieht es jetzt aus, wenn man damit möglichst wenig zu tun haben möchte und nur mit einem normalen Telnet Client darauf zugreifen?

Zunächst mal muss man unter Dienste Telnet aktivieren. Soweit ist das einfach und zu erwarten.

Ein Linux Telnet Client fliegt aber dennoch raus. Windows 2000 erwartet nämlich kein Klartext-Passwort, sondern einen NTLM-Hash.

Wie aktiviert man Klartext-Passwörter?

Einfach das Progrämmchen tlntadmn aufrufen und in der deutschen Version 3 7 J 1 J 0 0 eingeben. Alternativ kann man auch den folgenden Key auf 1 setzen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\TelnetServer\1.0\NTLM

Danach nur noch den Telnet Server neu starten.

Dann begrüsst einen:

*=============================================================== 
Willkommen bei Microsoft Telnetserver. 
*=============================================================== 
C:\>

Zur Workstation Version ist natürlich nur eine gleichzeitige Verbindung möglich! (Hallo Linux!)

Windows 7 Administrator Passwort zurücksetzen

Ein Windows 7 Administrator Passwort lässt sich einfach zurücksetzen. Dazu startet man den Offline NT Password and Registry Editor.

  1. l listet NTFS-Partitionen auf.
  2. mit 2 die C: Partition auswählen
  3. Pfad zur Registry mit ENTER bestätigen
  4. 1 Password reset (sam system security)
  5. 1 edit user data and password
  6. Benutzernamen eingeben
  7. 1 clear password
  8. ! quit
  9. y save
  10. n no new run
  11. reboot

 

VPN Passwort auslesen

VPN Passwörter sind auf Windows 7 Notebooks nicht besonders geschützt. Speichert man ein IKEV2 Passwort, verschlüsselt die Festplatte nicht und verliert das Notebook, kann der Finder das Windows Passwort eines lokalen Administrators mit Offline NT Password and Registry Editor zurücksetzen und sich unter dem entsprechenden Benutzer einloggen.

dialupass zeigt dann alle auf dem Rechner gespeicherten VPN Benutzernamen und Passwörter im Klartext an. Sogar die von Domänen-Benutzern!

Besser ist es die Festplatte vollständig zu verschlüsseln.

BadRabbit

Endlich gibt es einen Virus, der EternalBlue und Mimikatz ausnutzt. Wurde aber auch Zeit. Und wird nicht der letzte bleiben. Vielleicht reicht das jetzt, dass Microsoft die nicht-vorhandene Sicherheit in Windows-Netzen in Griff bekommt.

isc.sans.edu

Hosted Exchange Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

In diesem Post möchte ich als Vergleich mal eine hosted Lösung vorstellen, Hosted Exchange von Domain Factory.

Die wichtigsten Fakten:

Continue reading »

TaskCoach

Meine Todo-Listen habe ich bisher in einfachen Textdateien geschrieben. So konnte ich sie über einen Cloud Dienst ganz einfach auf Handy, Notebook und Tablet synchronisieren. Jede Aufgabe war eine Zeile, sortiert nach Priorität, ganz am Ende die bereits erledigen Aufgaben.

Eigentlich hat das ganz gut funktioniert, nur wenn man Aufgaben über einen längeren Zeitraum planen möchte und auch mal welche zurückstellen muss, wird es doch recht unübersichtlich.

Eine große Hilfe ist auch, dass Task Coach die Aufgaben in mehreren Kategorien einsortieren kann und zusätzlich auch Termine, Prioritäten und Unteraufgaben kennt.

Deshalb verwende ich für längere Todo-Listen inzwischen bevorzugt TaskCoach. Das Python Programm gibt es für Windows und Linux.

Einen Nachteil hat es allerdings: man kann Aufgaben nicht direkt über das Web synchronisieren und mobil auf Android nutzen. Greift man mit mehreren Geräten auf die Task-Dateien zu, kann es zu Konflikten kommen.

Wenn man so will, ist das allerdings auch ein Vorteil: meine Todo-Liste liegt jetzt nicht mehr bei einem Cloud-Dienst, sondern nur noch auf meinem eigenen PC. Unterwegs brauche ich sie normalerweise nicht, wenigstens nicht die ganze.

Den Download gibt es unter anderem bei Heise, von dort ist auch der Screenshot.

CommuniGate Pro Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Name: CommuniGate Pro
  • Preis: ca. 1850 € für 75 Benutzer, danach 333 € pro Jahr
  • Dovecot: keine Dovecot Unterstützung. Verwendet eigenen Mailserver. Unterstützt Maildir und MBox.
  • mobile Clients: CalDAV, CardDAV, ActiveSync mit Einschränkungen
  • frei / belegt für Ressourcen: ja
  • Teilnehmer einladen: ja
  • Ordner abonnieren: ja, auch im Webinterface
  • Zugriffsrechte für Mailordner (IMAP): ja
  • Public Folders: public-Postfach mit Shared Folders
  • Autoresponder: ja
  • Mail-Filter: ja
  • Outlook / Thunderbird Unterstützung: CalDAV, MAPI-Schnittstelle mit Einschränkungen
  • Import-Schnittstellen: ICS
  • Systemvoraussetzungen: Windows, Linux oder Mac

Fazit: Guter Eindruck, allerdings auch recht teuer. Die öffentlichen Ordner scheinen nicht genauso wie bei Dovecot zu funktionieren.

Windows Surface RT Tastaturen

Es gibt noch einen ganz trivialen Grund, der neben den anderen Schwierigkeiten, die in diesem Blog unter dem entsprechenden Tag zu finden sind, gegen die Surface RT Tablets spricht: die Tastatur.

Selbst zum Schreiben eines kurzen Blog Postings ist sie ungeeignet. Es ist kaum vorstellbar, damit längere Texte in der Schule oder einer Vorlesung zu schreiben. Die Tasten reagieren völlig unterschiedlich und es ist viel zu viel Kraft notwendig alle Buchstaben beim ersten Versuch zuverlässig auf den Bildschirm zu bringen.

Die Rechtchreibkorrektur kann höchstens einen einzigen Buchstaben ohne lästige Rückfrage automatisch korrigieren. Den Cursor zum Korrigieren richtig zu positionieren ist sehr mühselig und deutlich unkomfortsbler als an einem richtigen PC.

Kann von Surface RT Tablets nur abraten.

MP3 Playlist unter Windows RT mit DLNA

Wie schon vor ein paar Tagen geschrieben, lässt sich ein normaler Samba (SMB) Netzwerkordner, teilweise auch als Windows Dateifreigabe bezeichnet, nicht auf einem Windows RT Surface Tablet abspielen. Der Netzwerkordner kann nicht indiziert werden.

Die einzige Lösung ist einen DLNA Server unter Linux einzurichten. Dieser erscheint dann zwar auch nicht in dem Surface RT Video und Musik Player. Mit der kostenlosen App Multimedia 8 geht es aber problemlos. Es wird nicht einmal Werbung angezeigt. Die Microsoft Apps sind zunächst mal exklusiv dem Microsoft Streaming Dienst und der XBox vorbehalten.

Einziger Nachteil: Minidlna kennt keine Zugriffsrechte, d.h. alle Geräte im eigenen Netzwerk können auf alle Filme und Musik zugreifen. Besucher muss man dann ggf in ein separates (Gäste) VLAN verbannen.

Alternative: In einem inzwischen drei Jahre alten Blog Post wird ein Registry-Key genannt, wie Microsoft auch nicht-zertifizierte Geräte erkennt. In zwei Kommentaren wird behauptet, dass das nicht (mehr) funktioniert. Ich habe es nicht getestet, aber es ist sicher einen Versuch wert.

Windows RT zurück blättern

Das Blättern im Internet Explorer auf Surface RT Tablets dauert viel zu lange. Zufällig auch in den Amazon Bewertungen gefunden:

Also ich habe genau das selbe Problem. Egal welches Wlan. Ich werde das Gerät jetzt gegen ein anderes Androidtablet tauschen, da ich dies als sehr nervig ansehe. Internet Explorer ist eben nicht der optimalste Browser. Leider kann man keinen anderen Browser installieren. Sehr schade

 

Wenn sie das zurückblättern im IE meinen, das dauert manchmal arg lange.

 

Microsoft kann keine Tablets herstellen.