Kritik an der Cloud

Laut Oracle CEO Mark Hurd, wird es 2025 kaum noch lokal installierte Anwendungen geben. Stattdessen soll nahezu die komplette IT in die Cloud ausgelagert werden. 80 Prozent des IT-Budgets würden in die Cloud fließen. Die Cloud sei sicherer und günstiger!

Das kann man natürlich auch anders sehen:

But Richard Stallman, founder of the Free Software Foundation and creator of the computer operating system GNU, said that cloud computing was simply a trap aimed at forcing more people to buy into locked, proprietary systems that would cost them more and more over time. „It’s stupidity. It’s worse than stupidity: it’s a marketing hype campaign,“ he told The Guardian. „Somebody is saying this is inevitable – and whenever you hear somebody saying that, it’s very likely to be a set of businesses campaigning to make it true.“ The 55-year-old New Yorker said that computer users should be keen to keep their information in their own hands, rather than hand it over to a third party.

theguardian

EGroupware Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Name: EGroupware
  • Preis: 3000 € pro Jahr für 60 Benutzer
  • Dovecot: ja
  • mobile Clients: Android App = Smooth Sync; eSync = ActiveSync basierend; beide nur in der kommerziellen Version
  • frei / belegt für Ressourcen: Ressourcen vorhanden
  • Teilnehmer einladen: ja
  • Ordner abonnieren: ja
  • Zugriffsrechte für Mailordner (IMAP): ja
  • Public Folders: ja
  • Autoresponder: ja
  • Mail-Filter: ja
  • Outlook / Thunderbird Unterstützung: ?
  • Import-Schnittstellen: ICS-Dateien
  • Systemvoraussetzungen: PHP + mySQL

Fazit: Ich habe das Programm als recht umfangreich, für manche Anwender schon fast zu schwierig, in Erinnerung. Gut versteckt auf der Homepage steht, dass die SmoothSync und ActiveSync Synchronisation nur in der kommerziellen Version vorhanden sind. Der Preis erscheint angemessen. Für die gleiche Anzahl Hosted Exchange Benutzer zahlt man locker das doppelte. Die Referenzen hören sich ganz gut an.

TaskCoach

Meine Todo-Listen habe ich bisher in einfachen Textdateien geschrieben. So konnte ich sie über einen Cloud Dienst ganz einfach auf Handy, Notebook und Tablet synchronisieren. Jede Aufgabe war eine Zeile, sortiert nach Priorität, ganz am Ende die bereits erledigen Aufgaben.

Eigentlich hat das ganz gut funktioniert, nur wenn man Aufgaben über einen längeren Zeitraum planen möchte und auch mal welche zurückstellen muss, wird es doch recht unübersichtlich.

Eine große Hilfe ist auch, dass Task Coach die Aufgaben in mehreren Kategorien einsortieren kann und zusätzlich auch Termine, Prioritäten und Unteraufgaben kennt.

Deshalb verwende ich für längere Todo-Listen inzwischen bevorzugt TaskCoach. Das Python Programm gibt es für Windows und Linux.

Einen Nachteil hat es allerdings: man kann Aufgaben nicht direkt über das Web synchronisieren und mobil auf Android nutzen. Greift man mit mehreren Geräten auf die Task-Dateien zu, kann es zu Konflikten kommen.

Wenn man so will, ist das allerdings auch ein Vorteil: meine Todo-Liste liegt jetzt nicht mehr bei einem Cloud-Dienst, sondern nur noch auf meinem eigenen PC. Unterwegs brauche ich sie normalerweise nicht, wenigstens nicht die ganze.

Den Download gibt es unter anderem bei Heise, von dort ist auch der Screenshot.

CommuniGate Pro Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Name: CommuniGate Pro
  • Preis: ca. 1850 € für 75 Benutzer, danach 333 € pro Jahr
  • Dovecot: keine Dovecot Unterstützung. Verwendet eigenen Mailserver. Unterstützt Maildir und MBox.
  • mobile Clients: CalDAV, CardDAV, ActiveSync mit Einschränkungen
  • frei / belegt für Ressourcen: ja
  • Teilnehmer einladen: ja
  • Ordner abonnieren: ja, auch im Webinterface
  • Zugriffsrechte für Mailordner (IMAP): ja
  • Public Folders: public-Postfach mit Shared Folders
  • Autoresponder: ja
  • Mail-Filter: ja
  • Outlook / Thunderbird Unterstützung: CalDAV, MAPI-Schnittstelle mit Einschränkungen
  • Import-Schnittstellen: ICS
  • Systemvoraussetzungen: Windows, Linux oder Mac

Fazit: Guter Eindruck, allerdings auch recht teuer. Die öffentlichen Ordner scheinen nicht genauso wie bei Dovecot zu funktionieren.

Windows Surface RT Tastaturen

Es gibt noch einen ganz trivialen Grund, der neben den anderen Schwierigkeiten, die in diesem Blog unter dem entsprechenden Tag zu finden sind, gegen die Surface RT Tablets spricht: die Tastatur.

Selbst zum Schreiben eines kurzen Blog Postings ist sie ungeeignet. Es ist kaum vorstellbar, damit längere Texte in der Schule oder einer Vorlesung zu schreiben. Die Tasten reagieren völlig unterschiedlich und es ist viel zu viel Kraft notwendig alle Buchstaben beim ersten Versuch zuverlässig auf den Bildschirm zu bringen.

Die Rechtchreibkorrektur kann höchstens einen einzigen Buchstaben ohne lästige Rückfrage automatisch korrigieren. Den Cursor zum Korrigieren richtig zu positionieren ist sehr mühselig und deutlich unkomfortsbler als an einem richtigen PC.

Kann von Surface RT Tablets nur abraten.

MP3 Playlist unter Windows RT mit DLNA

Wie schon vor ein paar Tagen geschrieben, lässt sich ein normaler Samba (SMB) Netzwerkordner, teilweise auch als Windows Dateifreigabe bezeichnet, nicht auf einem Windows RT Surface Tablet abspielen. Der Netzwerkordner kann nicht indiziert werden.

Die einzige Lösung ist einen DLNA Server unter Linux einzurichten. Dieser erscheint dann zwar auch nicht in dem Surface RT Video und Musik Player. Mit der kostenlosen App Multimedia 8 geht es aber problemlos. Es wird nicht einmal Werbung angezeigt. Die Microsoft Apps sind zunächst mal exklusiv dem Microsoft Streaming Dienst und der XBox vorbehalten.

Einziger Nachteil: Minidlna kennt keine Zugriffsrechte, d.h. alle Geräte im eigenen Netzwerk können auf alle Filme und Musik zugreifen. Besucher muss man dann ggf in ein separates (Gäste) VLAN verbannen.

Alternative: In einem inzwischen drei Jahre alten Blog Post wird ein Registry-Key genannt, wie Microsoft auch nicht-zertifizierte Geräte erkennt. In zwei Kommentaren wird behauptet, dass das nicht (mehr) funktioniert. Ich habe es nicht getestet, aber es ist sicher einen Versuch wert.

Windows RT zurück blättern

Das Blättern im Internet Explorer auf Surface RT Tablets dauert viel zu lange. Zufällig auch in den Amazon Bewertungen gefunden:

Also ich habe genau das selbe Problem. Egal welches Wlan. Ich werde das Gerät jetzt gegen ein anderes Androidtablet tauschen, da ich dies als sehr nervig ansehe. Internet Explorer ist eben nicht der optimalste Browser. Leider kann man keinen anderen Browser installieren. Sehr schade

 

Wenn sie das zurückblättern im IE meinen, das dauert manchmal arg lange.

 

Microsoft kann keine Tablets herstellen.

 

Der Speicherort kann nicht indiziert werden.

Ganz billig waren die Windows RT Tablets ja nicht. Ich hatte schon meine Zweifel, ob es sinnvoll ist, ein solches zu kaufen. Es laufen nur die wenigsten Windows Programme damit, weil ein ARM Prozessor verwendet wird und nicht die übliche Windows x86 bzw. amd64 Architektur. Denoch habe ich mir vor drei Jahren eines geholt. Damals war noch nicht damit zu rechnen, dass die ganze Serie eingestellt wird und es folglich auch keinerlei neue Anwendungen dafür geben wird.

 

 

 

Schließt man ein Surface jetzt an ein NAS an und kommt auf die Idee MP3s hören zu wollen (völlig abwegig!), dann begrüßt einen diese Fehlermeldung:

Der Speicherort kann nicht hinzugefügt werden, weil er nicht indiziert werden kann.

Absolut ärgerlich.

Workaround oder Lösung?

Es scheint nicht einmal einen Workaround zu geben. Die MP3s lassen sich einfach nicht hinzufügen. Man wählt sie vom gewünschten Netzlaufwerk aus,

danach sieht es so aus, als ob es ginge,

aber tatsächlich tut es das natürlich nicht.

Für die Surface Pro Tablets scheint es einen einfachen Workaround zu geben. Man legt mit dem Windows Tool mklink eine Junction (Verzeichnisverknüpfung, nicht symbolisch) an. Unter Windows RT funktioniert das nicht.

Inzwischen hat wahrscheinlich auch Microsoft eingesehen, dass die RT-Tablets kein Erfolg werden und bietet sie inzwischen gar nicht mehr an. Bei Amazon sind noch welche als B-Ware für immerhin 400 Euro zu finden, aber auch davon würde ich die Finger lassen!

Der Unterschied zwischen einer symbolischen Verknüpfung und einer Junction ist übrigens, dass das Ziel bei der symbolischen Verknüpfung vom Client, bei der Junction vom Server aufgelöst wird (Technet).

 

Debian Jessie auf Stretch Upgrade

Debian verwende ich nur auf Servern. Bisher hat das Upgrade nach der üblichen Anleitung, wie bei den vorherigen Versionen auch, problemlos funktioniert. Auch im Internet habe ich keine gegenteiligen Berichte gefunden. Auch netz-rettung-recht.de und earth.li haben erfolgreich geupgradet.

Das einzige was nicht automatisch ging, war das Upgrade von mySQL auf MariaDB. Das musste ich auf einem Server von Hand machen.