BadRabbit

Endlich gibt es einen Virus, der EternalBlue und Mimikatz ausnutzt. Wurde aber auch Zeit. Und wird nicht der letzte bleiben. Vielleicht reicht das jetzt, dass Microsoft die nicht-vorhandene Sicherheit in Windows-Netzen in Griff bekommt.

isc.sans.edu

mehr FinFisher Surveillance

Kaspersky meint, die FinFisher Surveillance Software würde jetzt immer beliebter und würde mit Zero Days häufiger verbreitet, nachdem Mitte 2015 HackingTeam gehackt wurde und sich deren Kunde eben nun an Gamma wenden:

We estimate that the attack on HackingTeam in mid-2015 left a gap on the market for surveillance tools, which is now being filled by other companies. One of these is Gamma International with their FinFisher suite of tools. Although Gamma International itself was hacked by Phineas Fisher in 2014, the breach was not as serious as it was in the case of HackingTeam. Additionally, Gamma had two years to recover from the attack and pick up the pace.

securelist.com

50 000 Unity Media Anschlüsse in Karlsruhe ausgefallen

Durch ein Glasfaserriss, der im Zuge von Arbeiten auf einer Baustelle in Karlsruhe entstanden ist, gibt es derzeit massive Störungen bei dem Kabelnetz- und Internetbetreiber Unitymedia. Rund 50.000 Wohneinheiten seien hiervon betroffen, teilte das Unternehmen seinen Kunden mit.

Unity Media muss sparen. Wo immer möglich. Bei 50.000 Anschlüssen hätte man ja vielleicht an eine redundante Anbindung denken können.

Badisches Tagblatt

US-Behörden verwenden kein Kaspersky mehr

Einige haben sich wahrscheinlich schon vor ein paar Wochen gewundert, warum US-Behörden plötzlich kein Kaspersky Virenscanner mehr verwenden. Ursprünglich wurde er von der Army, Navy, Air Force, dem Department of Defense, State, Homeland Security, Energy, Veterans Affairs, Justice und Treasury verwendet.

Inzwischen wird im Wall Street Journal berichtet, wie russische Hacker vertrauliche Dokumente stehlen konnten:

Ein NSA-Lieferant hat streng geheime Unterlagen kopiert und auf seinem Rechner daheim gespeichert. Auf diesem Rechner lief auch Kaspersky. So wurde er zum Ziel.

In den Unterlagen geht es um das Eindringen in fremde Netze, aber auch wie die NSA eigene Systeme schützt.

Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass der russische Geheimdienst den weit verbreiteten Virenscanner Kaspersky für seine Zwecke nutzt.

Der Vorfall ereignete sich bereits 2015 (!) wurde aber erst im Frühjahr 2016 entdeckt.

Kaspersky hat mehr als 400 Millionen Nutzer weltweit und macht in Westeuropa und den USA 2016 mehrere hundert Millionen Dollar Umsatz.

Kaspersky wird als “aggressiv” beschrieben:

Kaspersky is “aggressive” in its methods of hunting for malware, Mr. Darché said, “in that they will make copies of files on a computer, anything that they think is interesting.” He said the product’s user license agreement, which few customers probably read, allows this.

Russian Hackers Stole NSA Data on US Cyber Defense

Hosted Exchange Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

In diesem Post möchte ich als Vergleich mal eine hosted Lösung vorstellen, Hosted Exchange von Domain Factory.

Die wichtigsten Fakten:

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Willkommen bei den Honeckers

Willkommen bei den Honeckers lief heute Abend auf ARD und ist auch in der Mediathek noch zu sehen. Wen die Hintergründe interessieren, was an der Geschichte wirklich dran war, wird im Bild Blog fündig.

Die beiden Interviews, die in der Bild erschienen, sind auch online:

Darin soll Honecker über den Mauerfall gesagt haben:

„Als sich im Herbst 1989 der Mob auf unseren Straßen zusammenrottete, hätten wir nicht einfach nur zuschauen dürfen. Wir hätten hart durchgreifen müssen, um die DDR zu retten. Unsere bewaffneten Organe standen bereit, auch die Panzer, sie warteten nur auf einen Befehl. Erich Mielke wollte, dass wir am 7. Oktober die Kampfgruppen losschlagen lassen. Es hätte ein Blutbad gegeben. Aber ich wollte nicht, dass am 40. Geburtstag der DDR Menschen sterben. Vielleicht war das ein Fehler. Ja, es hätte Opfer gegeben, aber die gab es immer, wenn es darum ging, auf der Welt eine gute und gerechte Sache durchzusetzen. Dazu braucht man manchmal Waffengewalt.“

 

Kritik an der Cloud

Laut Oracle CEO Mark Hurd, wird es 2025 kaum noch lokal installierte Anwendungen geben. Stattdessen soll nahezu die komplette IT in die Cloud ausgelagert werden. 80 Prozent des IT-Budgets würden in die Cloud fließen. Die Cloud sei sicherer und günstiger!

Das kann man natürlich auch anders sehen:

But Richard Stallman, founder of the Free Software Foundation and creator of the computer operating system GNU, said that cloud computing was simply a trap aimed at forcing more people to buy into locked, proprietary systems that would cost them more and more over time. „It’s stupidity. It’s worse than stupidity: it’s a marketing hype campaign,“ he told The Guardian. „Somebody is saying this is inevitable – and whenever you hear somebody saying that, it’s very likely to be a set of businesses campaigning to make it true.“ The 55-year-old New Yorker said that computer users should be keen to keep their information in their own hands, rather than hand it over to a third party.

theguardian

EGroupware Groupware Kurztest

Unter dem Tag Groupware stelle ich hier verschiedene Programme vor, die Alternativen zu den bekannten Vertretern wie Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise darstellen. Ich habe die einzelnen Programme nicht installiert und ausführlich getestet, sondern die wichtigsten Informationen aus offiziellen Quellen wie den Hersteller-Homepages, den Handbüchern und Installationsanleitungen zusammengesucht. Fehlende Informationen habe ich durch Foren und im Web verfügbare Demo-Installationen ergänzt. Einen vollständigen Test können diese kurzen Blog-Artikel natürlich nicht ersetzen. Sie helfen aber, sich mal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Name: EGroupware
  • Preis: 3000 € pro Jahr für 60 Benutzer
  • Dovecot: ja
  • mobile Clients: Android App = Smooth Sync; eSync = ActiveSync basierend; beide nur in der kommerziellen Version
  • frei / belegt für Ressourcen: Ressourcen vorhanden
  • Teilnehmer einladen: ja
  • Ordner abonnieren: ja
  • Zugriffsrechte für Mailordner (IMAP): ja
  • Public Folders: ja
  • Autoresponder: ja
  • Mail-Filter: ja
  • Outlook / Thunderbird Unterstützung: ?
  • Import-Schnittstellen: ICS-Dateien
  • Systemvoraussetzungen: PHP + mySQL

Fazit: Ich habe das Programm als recht umfangreich, für manche Anwender schon fast zu schwierig, in Erinnerung. Gut versteckt auf der Homepage steht, dass die SmoothSync und ActiveSync Synchronisation nur in der kommerziellen Version vorhanden sind. Der Preis erscheint angemessen. Für die gleiche Anzahl Hosted Exchange Benutzer zahlt man locker das doppelte. Die Referenzen hören sich ganz gut an.