Timehop gehackt

Timehop — the social network for those who like to reminisce — has revealed that it fell victim to a security breach on Independence Day. The attacker managed to access an internal database stole the personal data of 21 million users from Timehop’s Cloud Computing Environment.

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betanews

Domainfactory gehackt

Wie genau er in die Systeme von Domainfactory eingestiegen ist, kann beim jetzigen Stand der Recherche nicht beantwortet werden. Selbst sagt der Angreifer, er habe die Kontrolle über einen einzigen Shared Server übernommen, auf dem die Webseite des Domainfactory-Kunden gehostet wurde, der ihm Geld schuldet. Von da aus habe er sich dann im internen Domainfactory-Netz durchgehangelt.

heise

Heise nennt keine Details. Auf Twitter ist zu lesen:

  • er habe einen Webhosting Server gerootet
  • das wäre für die Daten, die er wollte, aber nicht notwendig gewesen
  • er kenne die DF-Infrastruktur jetzt besser: Ciscos IOS, LDAP, PostgreSQL
  • ASA VPN wäre nicht gepatched worden
  • Kundendatenbank war offen
  • für Backend Server wird eine eigene Software verwendet

Die Bankdaten wurden gleich mehrfach gespeichert:

Anm. bzgl. Bankdaten: BIC liegt im Klartext vor, IBAN nur zum Teil im Klartext, aber zusätzlich noch zwei Mal, einmal als Hash und einmal RSA-Verschlüsselt (also insg. drei Mal). Die Klartext-Version hat in der Mitte “X” stehen, lässt sich also leichter Bruteforcen.

 

Domainfactory veröffentlicht eine nichts sagende wichtige Kundeninformation:

Am 3. Juli 2018 behauptete eine Person im DomainFactory-Forum, Zugang zu DomainFactory-Kundendaten zu haben. Wir haben eine detaillierte Untersuchung eingeleitet und festgestellt, dass Kundendaten von einer externen Partei unbefugt abgerufen wurden. Der Zugriffsweg ist inzwischen gesichert. Wir kontaktieren alle Kunden mit der Empfehlung, ihre DomainFactory-Passwörter zu aktualisieren. Eine Anleitung zur Änderung Ihrer Passwörter finden Sie hier: (…) Wir haben die Datenschutzbehörde benachrichtigt und externe Experten mit der Untersuchung beauftragt.Der Schutz der Daten unserer Kunden steht an oberster Stelle und wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die dieser Vorfall verursacht, sehr. Wir ergreifen geeignete Maßnahmen, um ein Wiederauftreten eines solchen Problems zu verhindern. (status.df.eu/)

Webhoster Cyanweb Solutions gehackt

Digital marketing and web provider Cyanweb Solutions lost nearly all customer data and backups after a “criminal hacking incident” that compromised one of its servers last week.

The three-staff, Perth-based company provides web design, hosting, online marketing and search engine optimisation for around 500 clients. The company did not have offsite backups in place.

crn.com.au

Der Hoster hatte keine Offsite Backups.

Links VI

Screenscraping nicht gleich per AGB verboten

Screenscraping ist möglich, wenn ein Anbieter die Grenze zum Urheberrechtsschutz nicht erreicht und er es in seinen AGBs verbietet:

Allein der Umstand, dass sich die Beklagte über den von der Klägerin in ihren Geschäftsbedingungen geäußerten Willen hinwegsetzt, keine Vermittlung von Flügen im Wege des sogenannten “Screen-Scraping” zuzulassen, führt nicht zu einer wettbewerbswidrigen Behinderung der Klägerin.

Anders kann es aussehen, wenn ein Kopierschutz überwunden wird:

Ein Unlauterkeitsmoment kann allerdings darin liegen, dass eine technische Schutzvorrichtung überwunden wird, mit der ein Unternehmen verhindert, dass sein Internetangebot durch übliche Suchdienste genutzt werden kann

rechtslupe.de

Cloud ist plötzlich doch teurer

  • “Viele Unternehmen sind entsetzt, wenn sie ihre ersten Cloud-Rechnungen bekommen, da diese weit höher sind als veranschlagt”
  •  “Die Ergebnisse dieser Analysen fallen immer häufiger zugunsten einer On-Premises-Lösung aus”, so Biesinger.
  • “Dass die Kosten im Moment explodieren, ist ein temporäres Problem, mittelfristig wird man das mit modernen Tools in den Griff bekommen, denn Cloud-Computing bietet auch dann viele Vorteile, wenn es nicht unbedingt billiger ist”, lautet die Begründung für seinen Cloud-Optimismus.

heise

WordPress Slimstat

Wirklich das beste Statistik Plugin, das ich bisher verwendet habe. Es scheint realistische Zugriffszahlen anzuzeigen und nicht jeden Bot mitzuzählen. Es ist einfacher als Piwik und Datenschutz-technisch weniger bedenklich als Google Analytics.

Nährwertkennzeichnung unübersichtlich

Eine große Kaffee Kette veröffentlicht ihre Nährwertangaben in einer möglichst unübersichtlichen Forum als PDF-Datei im Internet.

Mit 300 % Vergrößerung sind die Zahlen zu lesen. Sie sind allerdings hinter größtenteils leeren Spalten für Zusatzstoffe angeordnet. So ist ohne viel Scrollen kaum zu sehen, dass ein großer Eis-Cappuccino ohne Sahne 60 g Zucker beinhaltet.

Nicht nur die Shareware Autoren Vereinigung ist verschwunden,

sondern auch andere Download Archive:

Die Homepage der deutschen Shareware Autoren Vereinigung ist im Frühjahr 2018 verschwunden. Die Domains hat sich inzwischen ein Domain Grabber geschnappt. Ein Grund dafür, dass es die SAVE nicht mehr gibt, könnte auch sein, dass einige Download-Archive inzwischen ihren Betrieb eingestellt haben. Die SAVE hat bisher auf diese Archive verwiesen und die Software der Autoren über einen Presseverteiler weitergeleitet.

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Weniger Festnetz

SMS werden immer weniger verschickt. 2012 wurden noch 60 Milliarden SMS verschickt, 2017 waren es nur noch zehn.

Aber auch das Festnetz wird weniger genutzt:

Immer weniger wird dagegen über das Festnetz telefoniert. Im vergangenen Jahr waren es noch etwa 120 Milliarden Gesprächsminuten. Seit 2013 hat sich das Gesprächsvolumen über Festnetzanschlüsse um knapp ein Viertel verringert. Mobil wurden 2017 rund 115 Milliarden Minuten im Inland telefoniert. Das war annähernd das Volumen der beiden Vorjahre.

heise